Klimaausfall, Vertragsänderung, neue Nutzungsbedingungen: Drei Gründe, warum wir unsere IT selbst betreiben.

 

Im Rechenzentrum fällt die Klimaanlage aus. Die Server überhitzen. Unsere Daten sind weg. Das Backup auch, obwohl es auf einem anderen Rechner lag.

Nur ein lokales Backup hat uns damals gerettet.

Als Leistungselektroniker hätte mich das eigentlich nicht überraschen dürfen. Wärme ist einer der häufigsten Ausfallgründe jeder Elektronik. Eine alte Faustregel besagt: 10 Kelvin mehr halbieren die Lebensdauer eines Elektrolytkondensators. Das gilt im Server genauso wie im Wechselrichter. Kühlung ist kein Nebenthema, sondern entscheidend für die Lebensdauer des gesamten Systems.

Seitdem betreiben wir unsere IT selbst. Wir nutzen Nextcloud auf eigener Hardware, davor steht ein gemieteter Server als Eingangstür und dazwischen befindet sich ein WireGuard-Tunnel.

Bei der Cloud geht es nicht nur darum, wo die Daten liegen. Es geht auch darum, wer die Regeln macht. Ein Anbieter ändert seine Verträge oder stellt einen Dienst ein und plötzlich muss man schnell umziehen. Neue Nutzungsbedingungen kommen fast immer im falschen Moment, mitten im Projekt. Also klickt man auf „Akzeptieren”, weil gerade keine Zeit für Alternativen ist.

Der eigene Betrieb ist nicht bequem. Updates, Backups, Logs lesen. Dafür können wir selbst entscheiden, wann sich etwas ändert.

Digitale Souveränität beginnt nicht in Brüssel, sondern im eigenen Serverschrank.

Dieselbe Frage stellen wir uns bei ampareq Gen3. Wem vertraut das Gerät, wer darf darauf zugreifen und wer bestimmt über Updates?

Habt ihr schon einmal Daten in der Cloud verloren oder einen Dienst wechseln müssen, weil der Anbieter es so wollte?

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