⚡ Voller Akku, Sonne auf dem Dach – und trotzdem dunkel
45.000 Haushalte in Berlin sitzen gerade im Dunkeln.
Bei Minusgraden. ❄️ Ohne Heizung. Seit Samstag.
Ein Anschlag auf Stromleitungen. Die Reparatur dauert bis Donnerstag.
Und jetzt der Punkt, der mich als Entwickler von Hybrid-Wechselrichtern beschäftigt:
𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗣𝗩-𝗔𝗻𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗵ä𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗦𝗶𝘁𝘂𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗲𝗵𝗼𝗹𝗳𝗲𝗻.
Warum?
Weil netzgekoppelte Wechselrichter das öffentliche Netz als Referenz brauchen.
Kein Netz → Wechselrichter schaltet ab.
Das ist gesetzlich so vorgeschrieben (VDE-AR-N 4105).
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🔌 Was viele als “Notstrom” verkaufen:
↳ Eine separate Steckdose mit 2-3 kW Leistung ↳ 1-phasig statt 3-phasig ↳ Keine Schwarzstartfähigkeit
Da passt der Kühlschrank. Oder das Handy-Ladegerät. Aber nicht beides plus die Heizungspumpe.
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⚙️ 𝗪𝗶𝗲 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗜𝗻𝘀𝗲𝗹𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁:
𝟭. 𝗡𝗲𝘁𝘇𝗮𝘂𝘀𝗳𝗮𝗹𝗹-𝗘𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 Der Wechselrichter überwacht kontinuierlich Spannung und Frequenz des öffentlichen Netzes. Fallen diese weg, erkennt das System den Ausfall innerhalb von Millisekunden.
𝟮. 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗡𝗲𝘁𝘇𝘁𝗿𝗲𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴 Eine Umschalteinrichtung (Backup-Box) trennt das Hausnetz physikalisch vom öffentlichen Netz. Das ist zwingend vorgeschrieben – sonst würde Strom ins defekte Netz zurückfließen und Monteure gefährden.
𝟯. 𝗔𝘂𝗳𝗯𝗮𝘂 𝗱𝗲𝘀 𝗜𝗻𝘀𝗲𝗹𝗻𝗲𝘁𝘇𝗲𝘀 Der schwarzstartfähige Wechselrichter erzeugt jetzt selbst ein stabiles 230V/50Hz-Netz aus Speicher und PV. Er übernimmt die Rolle des öffentlichen Netzes – inklusive korrekter Erdung des Neutralleiters.
𝟰. 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝘀𝗲𝗹𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯 Nach 5-30 Sekunden (je nach System) ist das Hausnetz wieder unter Spannung. Die PV-Anlage kann den Speicher sogar während des Inselbetriebs nachladen – das verlängert die Autonomie erheblich.
𝟱. 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗥ü𝗰𝗸𝗸𝗲𝗵𝗿 𝘇𝘂𝗺 𝗡𝗲𝘁𝘇 Der Wechselrichter überwacht kontinuierlich, ob das öffentliche Netz wieder stabil ist. Sobald Spannung und Frequenz wieder im Normbereich liegen, synchronisiert sich das System und schaltet automatisch zurück auf Netzbetrieb.
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🚗 𝗘-𝗔𝘂𝘁𝗼 𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝘀𝗲𝗹𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯
Mit einem leistungsstarken Hybrid-System wird auch das E-Auto im Blackout-Fall zur Ressource statt zum Problem:
↳ 𝗪𝗮𝗹𝗹𝗯𝗼𝘅 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝘀𝗲𝗹𝗻𝗲𝘁𝘇: Bei ausreichend dimensioniertem Wechselrichter (10+ kW) kann die Wallbox auch im Inselbetrieb mit PV-Überschuss laden. Das Energiemanagement priorisiert dabei automatisch: erst Hausversorgung, dann E-Auto.
↳ 𝗕𝗶𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗱𝗲𝗻 (𝗩𝟮𝗛): Mit Vehicle-to-Home wird das E-Auto selbst zum Notstrom-Speicher. Eine typische E-Auto-Batterie hat 50+ kWh – damit lässt sich ein Haushalt 3-4 Tage versorgen.
↳ 𝗠𝗼𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝗴𝗲𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝘁: Im Ernstfall bleibt das E-Auto fahrbereit – während Tankstellen ohne Strom geschlossen bleiben müssen.
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🔋 Was uns bei awb-it beim Gen3 Hybrid Storage System antreibt:
✅ Echter 3-phasiger Inselbetrieb (10-15 kW) ✅ Schwarzstartfähig – baut eigenständig ein stabiles Hausnetz auf ✅ Automatische Netztrennung und Rücksynchronisation ✅ Wallbox-Integration mit intelligentem Lastmanagement ✅ Lokales Display + Bluetooth-Steuerung – volle Kontrolle ohne Internet ✅ KI-Energiemanagement für maximale Autarkie ✅ VDE-AR-N 4105 konform
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Die Frage ist nicht mehr 𝗢𝗕 es Versorgungsunterbrechungen geben wird.
Sondern 𝘄𝗮𝗻𝗻.
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💬 Wie sieht euer Backup-Konzept aus?
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📚 Mehr zum Thema Hybrid-Inverter und Energiespeicher auf unserem Blog: 👉 awb-it.de/blog
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#Energiespeicher #Notstrom #Blackout #Photovoltaik #HybridInverter #Energiewende #Elektromobilität #Wallbox #V2H #PV #Stromspeicher
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